Starbucks-Filiale für Menschen mit Behinderung

Die Kaffeehauskette Starbucks hat in Südkorea eine ganz besondere Filiale eröffnet. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung fokussiert – die auch einen Großteil der Mitarbeiter stellen.

Das komplette Geschäft im Seoul National University Dental Hospital (SNUDH) wurde als warmer und inklusiver Raum für Menschen mit einer Vielzahl an Behinderungen konzipiert. So gibt es zusätzlichen Platz, um mit einem Rollstuhl bequem auf die Verkaufsfläche, in das für die Angestellten vorgesehene Hinterzimmer oder an die Bar zu gelangen. Zusätzlich sind alle Angestellten der Filiale mit Tablets ausgestattet, um mit den Kunden so einfach wie möglich kommunizieren zu können.

Gemeinsam entwickelt

Das Konzept wurde von Mitarbeitern mit Behinderung an Starbucks herangetragen und mit Hilfe von Behindertenorganisationen umgesetzt. Unter anderem berieten diese Starbucks bezüglich Ladendesign und Schulung der Angestellten. In der neuen Filiale hat die Hälfte der Belegschaft eine mehr oder weniger schwer ausgeprägte Behinderung und ist auf fast allen Ebenen aktiv. Ein zentrales Kunstwerk soll das Gemeinschaftsgefühl weiter stärken: Verschiedene Stücke aus Ton, die Starbucks-Mitarbeiter aus ganz Südkorea sowie aus dem Geschäft beisteuerten, bilden vor aufbereitetem Kaffeesatz das Wort „Together“.

„Der neue Laden repräsentiert unser dauerhaftes Engagement für Vielfalt, Gleichbehandlung und Integration in jedem Markt, den wir bedienen“, erklärt Sara Trilling, Präsidentin von Starbucks Asia Pacific. „Wir sind uns bewusst, dass wir noch am Anfang unserer Reise stehen. Wir werden weiter lernen und unsere Designprinzipien ausbauen.“

Alle Mitarbeiter erhalten eine maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildung, einschließlich grundlegender Ausdrücke in koreanischer Gebärdensprache. (Bild: Starbucks)